Kein Aprilscherz – Einweihung des neuen Lehrerzimmers am 1. April

 

Fast 20 Jahre Vorlauf waren notwendig gewesen - so lange schon hatte das Wilhelmi-Gymnasium um den Ausbau des beengten Lehrerzimmers gebeten. Am 1. April endlich konnten die neuen Räume offiziell eingeweiht werden. In den geräumigen, mit hellem Mobiliar und demnächst auch zeitgemäßer technischer Ausstattung bestückten Örtlichkeiten kann nun jeder Lehrer, auch die Referendare und Praktikanten, an einem eigenen Platz sitzen. Die Fachschaften haben Platz, um den mit den Jahren gewachsenen Bestand an Unterrichtsmaterialien auch funktional zu verstauen, bei Konferenzen muss niemand mehr auf der Fensterbank sitzen.

Entsprechend dankbar und erfreut zeigte sich der Schulleiter, Herr Gißmann, bei seiner Ansprache vor dem geladenen Publikum, zu dem neben dem Herrn Oberbürgermeister Geinert und seinem Vertreter Herrn Kessler auch Stadkämmerer Landwehr und Vertreter der städtischen Ämter (Bildung, Familie und Kultur sowie Gebäudemanagement) gehörten. Dazu kamen die Fraktionsvorsitzenden der im Gemeinderat vertretenen Parteien und Vertreter des zuständigen Architekturbüros sowie der Eltern. Anwesend waren selbstverständlich auch viele Lehrer und Lehrerinnen und ehemalige Kollegen. Nicht fehlen durfte auch der ehemalige Schulleiter des WHG, Klaus Oesterle, der mit großer Hartnäckigkeit jahrelang um den ersehnten Umbau gerungen hatte. Der OB verwies in seiner Rede scherzhaft auf den Anteil der US-amerikanischen Bank Lehmann Brothers, deren Pleite in der Folge zu den Fördermaßnahmen der Infrastruktur im Bildungsbereich führte, die es der Stadt ermöglichten, die Umbaumaßnahmen einzuleiten, welche ja auch eine Sanierung der Fassade und Brandschutzmaßnahmen umfassen. Weiterer Gratulant war der Vorsitzende des Vereins der Freunde des Wilhelmi-Gymnasiums e.V., Herr Dr. Jürgen Karrer, der gleich noch ein Geschenk mitgebracht hatte: die technische Ausstattung des Sanitätsteams des WHG erhielt dank der großzügigen Spende seiner Freunde eine weitere, wichtige Ergänzung, die im Notfall lebensrettend wirken kann.

Nach musikalischen Darbietungen durch die Schüler (Flöten-Trio, Schülerchor) war auch ein Lehrerchor zu hören, welcher ein altes Revolutionslied in textlich angepasster Form präsentierte und damit auf die neu gewonnene Energie in des „Kraichgaus allerschönstem und allergrößtem“ (Zitat) Lehrerzimmer hinwies. Das Wilhelmi-Gymnasium bedankt sich bei allen, die zu dieser wichtigen Verbesserung beigetragen haben, ganz herzlich!

 


Ein Geschenk des Dankes an den OB



Der Lehrerchor



Und ein weiteres, wichtiges Präsent!